Newsletter Nr. 6 | Januar 2011 |
Unzufriedenheit mit dem Status Quo ist für den 'Erfinder' der Change-Formel unabdingbare Voraussetzung für Veränderungsprozesse. In dem gleichnamigen Beitrag erfahren Sie, wie die Aussage 'Keine Veränderung ohne Dramatisierung!' zu dieser Erkenntnis passt ... und am Ende gibt's noch ein paar Tipps für angehende Dramaturgen.
Folgt der Dramatisierung die Traumatisierung? Kollegin Sabine Kugel widmet sich in ihren Ausführungen zum Personal Change Coaching den emotionalen Phasen auf der persönlichen Change-Kurve und beschreibt, wie sich die Erfolgsfaktoren Veränderungsbereitschaft, -fähigkeit und -möglichkeit wirksam adressieren lassen.
Viel Spaß beim Lesen! Feedback und Anregungen sind wie immer sehr willkommen.
Die Change-Formel
Das Tal der Veränderung erfolgreich überwinden | von Reinhard Schmitt
"Keine Veränderung ohne Dramatisierung" lautet das Motto vieler Change-Manager. Das klingt hart. Und überhaupt: Wie kommt man zu einer derartigen Aussage? In seiner 1987 erstmals publizierten Change-Formel macht David Gleicher 'Unzufriedenheit mit dem Status Quo' zu einer unabdingbaren Voraussetzung für Veränderungsprozesse, die mit Menschen zu tun haben. Was aber tun, wenn sich Menschen im Ist-Zustand prima eingerichtet haben und pudelwohl fühlen? [ mehr ... ]
Personal Change Coaching
Die individuelle Komponente im Veränderungsprozess | von Sabine Kugel
Dass Personal Coaching grundsätzlich etwas mit Veränderung und Entwicklung zu tun hat ist unbestritten. Da geht es bei lösungsorientierter Begleitung darum, neue Wege zu finden und zu beschreiten, eingefahrene Muster hinter sich zu lassen, Ressourcen zu aktivieren, Wahlmöglichkeiten zu erkennen und erfolgreich zu handeln. Allesamt Ziele, die deutlich an die guten Vorsätze von Veränderungs- und Entwicklungsvorhaben in Unternehmens-organisationen erinnern. Und tatsächlich werden diese Ziele (wenn auch nicht immer, so doch immer öfter) in Change-Vorhaben durch das Organisational Change Management unterstützt. Braucht es dann aber zusätzlich zum Change Management auch noch einen 'Personal Change Coach', der Führungskräfte und Mitarbeiter begleitet? [ mehr ... ]
Termine
Projektmanagement im
kreativen Chaos - Umgang mit den Grenzen des Beherrschbaren |
08. Februar 2011, 09:15-10:00 Uhr | Web-Session | In diesem kostenlosen Webinar
mit Dr. Reinhard Schmitt erfahren Sie, wie die consentor-Methode Zusammenarbeit in verteilten
Teams auf das Wesentliche konzentriert und dadurch Projektmanagern völlig neue
Steuerungsmöglichkeiten auf operativer Ebene eröffnet [ Info
& Anmeldung ]
Effiziente Zusammenarbeit in verteilten Entwicklungsteams | 16. März 2011 | Zürich | Gemeinsamer Vortrag von Dr. Reinhard Schmitt und Dr. Jürgen Henschel (Director Global Project Management, Global Automotive Division bei Tyco Electronics) auf dem 'Summit Product Development 2011' veranstaltet vom Management Circle [ Info & Anmeldung ]
Aus unsererem Netzwerk
Henning Keber: Scheitern - eine Anleitung für Anfänger und Könner | sechsseiten Ausgabe 04-6 | Oktober 2010 | Herausgegeben von Process One Consulting [ Artikel herunterladen ]
Arvid Leyh: Das Absolute des Relativen | Braincast 225 | 22. Dezember 2010 | Alles ist relativ. Das gilt für Ratten, die eine Überdosis zuhause überleben genauso wie für Wahrheiten, Glück und Elend. Gefangen in der Situation allerdings erleben wir sie als absolut. Ein besinnliches Thema. [ zum Braincast 225 ]
XING-Gruppe 'consentor' | Wie lassen sich Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse in verteilten Projektteams auf das Wesentliche konzentrieren? Was können wir bei der Gestaltung von Zusammenarbeit in Unternehmen von Social Media lernen und was sollten wir anders machen? Diskutieren Sie mit uns! [ zur XING-Gruppe ]
Buchtipp
Christoph Süß: Ich denke, also bin ich verwirrt - Meine liebsten Welterklärungen | Piper | 2010 | Satiriker trifft Philosophen. Ob das gut geht? Absolut – getreu dem alten Adorno-Wort: "Die Philosophie ist zwar das ernsteste aller Dinge, aber so ernst ist sie auch wieder nicht." Christoph Süß "unternimmt eine satirische Exploration der Philosophiegeschichte. Und wir stellen fest: Unverständlichkeit kann sehr komisch sein" – so die rückwärtige Umschlagseite. Da gebe ich dem Verlag recht, allerdings ist auch für Christoph Süß beim Blick auf Gegenwart und Zukunft irgendwann 'Schluss mit lustig!'. Lesenswert. [ Amazon ]
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